Wie man Momo macht / ein Rezept

Wer in den Himalaya reist, kommt um sie nicht umhin und will es auch nicht, denn MOMO sind ein kulinarisches Highlight. Die gefüllten Teigtaschen erfreuen sich in allen Regionen des Himalaya vom äußersten Osten bis nach Ladakh und Baltistan größter Beliebtheit.

Die Füllungen variieren, können vegetarisch oder auch auch richtig fleischig sein. Hier kann sich die Köchin/der Koch kreativ austoben. Also keine Hemmungen, alles was schmeckt ist erlaubt.

Hier ein Rezeptvorschlag:

Für die Füllung

  • 1 EL Butter oder Ghee
  • 1 TL Garam Masala
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL fein gehackter frischer Ingwer
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 frische rote Chilischote
  • 500 g gemischtes Gemüse in Würfeln und/oder Hackfleisch
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 1 kleines Bund frischer Koriander

Für den Teig

  • 500 g Mehl
  • 100 ml Pflanzenöl
  • Wasser
  • Salz

Die Zutaten für den Teig vermischen und kneten, kneten, kneten bis er eine gute Konsistenz hat. Dann rasten lassen (ca. 30min)

Für die Füllung 1 EL Butter in einer Pfanne zerlassen, Garam Masala dazugeben und ganz kurz bräunen, fein gehackte Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Kurkuma und Chili dazugeben und einige Minuten dünsten. Gemüse und/oder Fleisch dazu und unter Rühren weich dünsten. Salzen und pfeffern und abkühlen lassen.

Dann geht es wieder weiter mit dem Teig: Ausrollen und mit einem Trinkglas oder einer runden Stechform Teigkreise mit ca. 5-7cm Durchmesser ausstechen. In deren Mitte kommt nun die Füllung (ca. 1 TL) und das erfordert Genauigkeit, denn das Schließen der kleinen Kunstwerke will gelernt sein. Es gibt sie rund oder seitlich geschlossen. Die seitliche Schließung ist die einfachere Variante und wird in diesem Video anschaulich dargestellt:

Dann kommen die Momo in einen geölten Mok-to (das ist ein spezieller Dampfkochtopf mit mehreren Etagen, den man auch beim Chinesen kaufen kann) – alternativ kann man sich mit hier geläufigen Dampfkochtöpfen aushelfen. Traditionell isst man zu den Momo auch eine Suppe, dh anstatt des Wassers als Dampfquelle für die Momo kann man gut auch eine Gemüse-/Rindsuppe als Basis nehmen. Die Momo werden je nachdem wie viele Etagen (die auch gewechselt werden müssen) zwischen 8 und 15min über Dampf gekocht.

Und für die besonderen Feinschmecker empfiehlt sich als Zugabe zu den Momo ein leckerer Tomaten-Zwiebel-Knoblauch-Koriander-Dip!

  • 500 g frische reife Tomaten
  • frischer Koriander, gehackt
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • ½ TL fein gehackter frischer Ingwer
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chilischote, gehackt

Alles fein miteinander vermischt und mit einem Stabmixer püriert!

„Don-le!“ („Nimm! Iss!“ auf Ladakhi)

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