Klima: Heiß, warm und kalt

Ladakh ist alles, außer feucht. Heiß, warm und kalt in seiner trockenen Form. Eine Hochgebirgswüste mit sehr extremen Unterschieden.

So kann es im Sommer sehr heiß sein, mit Temperaturen in der Sonne bis an die 40-Grad-Celsius-Marke. Und der Winter geht in die andere Richtung, oben, auf den Ebenen des tibetischen Hochplateaus kann auch auch mal -40-Grad-Celsius haben. Der Wind trägt dann noch seines dazu bei, die Nomaden in ihren Zelten gehörig zum Zittern zu bringen. Es sind keine einfachen Bedingungen mit denen die Ladakhi zu leben haben. Kurze, heiße Sommer, lange, kalte Winter.

Doch weil der Sommer so warm ist, wächst hier vieles in so kurzer Zeit: Der Artenreichtum ist ähnlich breit wie in unseren Gefilden – von Tomaten über Erbsen, Äpfel und Marillen, bis hin zu Weizen und Gerste wächst eigentlich alles, was ein Mensch zum Überleben braucht.

Niederschläge gibt es wenig (wenngleich der Klimawandel auch in Ladakh seine Auswirkungen zeigt und sich sowohl Schnee- als auch Regenfälle in den letzten Jahren gehäuft haben), deswegen sind die Gletscher (die leider aber auch wegen des Klimawandels schmelzen) von weitaus größerer Bedeutung für die Menschen.

Wetterseiten im Internet, die auch Leh auflisten, gibt es viele – akkurat sind nur die wenigsten. Da gibt es Unterschiede von bis zu 10 Grad und mehr zwischen den einzelnen Seiten und oft verwundert es, wenn man selbst in Leh bei bspw. 30 Grad sitzt und sich an der Sonne freut, und so manche Internetseite 15 Grad Celsius mit Wolken anzeigt. Dennoch – am verlässlichsten noch wollen wir hier Accuweather anführen.

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